Lösungen Training Nr. 5:
1)
1.Lxh7+! Kxh7 2.Sg5+ Kg8 (2... Kh6 3. Dh4+ Kg6 4. f4 +-) 3.Dh5 und das Matt
auf h7 ist nur unter Damenverlust abwendbar.
2) 1.Lxh7+! Kxh7 2.Dc2+! Kg8 3.Txc8 Txc8 4.Dxc8 und Weiß gewinnt die Qualität und damit die Partie.
3) 1...Lxh2+ 2.Kxh2 Sg4+ 3.Kg3 [3.Kg1 Dh4 4.Te1 Dxf2+ 5.Rh1 Te5] 3...Dd6+ 4.f4 exf3+ 5.Kxf3 Te3#
4) 1.Lxh7+! Kxh7 2.Th3+ Kg8 3.Dh5 Dh6 4.Sf5!! Dxh5 5.Se7+ Kh7 6.Txh5#
5) 1.Lxh7+! Kxh7 2.Dh5+ Kg8 3.Sc6!! g6 4.Dh6 Das gleiche Motiv! Weiß gewinnt die Dame oder setzt mit dem Springer Matt auf e7.
6) 1.Dxh7+!! Kxh7 2.Th3+ Sh4 3.Txh4+ Kg6 4.Th6+ Kg5 5.f4+! Kxg4 6.Ce3#
7) Dvorietzky-Raskin, URS, 1991:
1.e4 e5 2.Sf3 Sf6 3.Sxe5 d6 4.Sf3 Sxe4 5.d4 Sd7 6.Ld3
Sdf6 7.0-0 Le7 8.c4 d5 9.c5 0-0 10.Se5 Te8 11.Lf4 Sd7 12.Sc3 Sxc3
Das ist die Diagrammstellung! Schlägt nun das Läuferopfer auf h7
durch oder nicht?
13.Lxh7+ [13.bxc3 Sxe5 14.Lxe5 Lf6=] 13...Kxh7 14.Dh5+ Kg8 15.Dxf7+ Kh8??
Dieser Zug verliert die Partie. Bei richtiger Fortsetzung könnte Weiß
nicht mehr als Remis erreichen, z.B.: [15...Kh7! 16.Dg6+ Kg8 17.Sf7 Se2+
18.Kh1 Sxf4 19.Sh6+ Kh8 (19...Kf8?? 20.Df7#) 20.Sf7+ Kg8 21.Sh6+=] 16.Sg6+
Rh7 17.bxc3 Schwarz hat keine vernünftige Verteidigung. Es droht vor
allem Te1. 17...Sf8 [17...Lf6 18.Tae1+- Txe1 19.Txe1 Dg8 20.Sf8+! Dxf8 21.Dh5+
Kg8 22.Te8] 18.Le5 Lf6 19.Lxc7 Dd7 20.Sxf8+ Txf8 21.Dxf8 Dxc7 22.Tae1+-
Weiß hat entscheidenden Vorteil und gewann bald die Partie.